Eine gute Absturzsicherung beugt Unfällen vor, indem sie gefährliche Situationen im Vorfeld vermeidet. Abstürze gehören zu einer der häufigsten Unfallursachen im industriellen Umfeld (sie werden nur von Unfällen mit Fahrzeugen übertroffen) und enden oftmals mit schweren Verletzungen, oder gar tödlich. Viele dieser Arbeitsunfälle sind die Folge einer unzureichenden Absturzsicherung – diese beweisen die nach Industrieunfällen geschriebenen Berichte. Aus diesem Grund fordert der Gesetzgeber durch klare Vorschriften optimale Sicherheitsmaßnahmen gegen Absturz.

Schutzsysteme gegen die Tücken der Schwerkraft

Somit muss der Eigentümer des Gewerbeobjektes Schutzvorsorge bezüglich der Arbeitssicherheit treffen. Dabei gilt zu beachten, dass gemäß der europäischen Richtlinie 89/656/CEE, Fallschutzmaßnahmen für Personen errichtet werden müssen, wenn diese in einer Höhe ab einem Meter arbeiten. Dabei gibt es für Fallschutzmaßnahmen eine Vielzahl von individuellen Lösungen, aber auch spezielle Höhenzugangssysteme und Steigschutzsysteme sind gute Beispiele präventiver Arbeitssicherheit.

Kollektive Absturzsicherung bei Flachdächern

Ein Flachdach ohne Schutzgeländer birgt für Bauarbeiter oder Reinigungspersonal ein hohes Sicherheitsrisiko. Aus diesem Grund müssen die Randzonen von Flachdächern mit kollektiven Absturzsicherungen ausgestattet, bzw. nachgerüstet werden. Aber auch jedes andere Dach lässt sich mit einer Individualsicherung versehen. Eine ganz andere Gefahr geht von Glasdächern oder Glaskuppeln aus. Diese werden in ihrer Stabilität oftmals unterschätzt, denn das verwendete Glas kann bei punktförmiger Belastung durchbrechen und zum Absturz führen. Eine spezielle Absicherung der nicht begehbaren Dachzonen beugt auch hier Unfällen vor. Wie gut sich die Punkte Sicherheit und Ästhetik miteinander verbinden lassen, zeigen die modernen Geländer aus Edelstahl, die für den Personenschutz auf Balkonen, Treppenhäusern oder in Geschäften zum Einsatz kommen.